Das Land der 5.000 Sonnenaufgänge Entdecken Sie neolithische Gräber, prähistorische Stätten und mythische Landschaften.

Genießen Sie den Sonnenaufgang über einer Landschaft, die so alt ist wie die Zeit. Das ist das Land der 5.000 Sonnenaufgänge: die Grafschaften Cavan, Longford, Louth, Meath, Monaghan und Westmeath. Hier trifft Geschichte auf Mythen, und nahezu jedes Dorf, jedes historische Monument und jedes Herrenhaus überrascht mit einer eigenen Legende von kämpfenden Riesen oder exzentrischen Aristokraten.

Where the slain still remember St Patrick, He lit a fire for the people to see, ‘Ere he brought love and kindness to Ireland, And the beautiful county of Meath.

„BEAUTIFUL MEATH“, NELSON

Gehen Sie auf Erkundungsreise und Sie werden traumhafte palladianische Architektur entdecken, Fossilien aus der Zeit der Dinosaurier bestaunen und ein Schloss finden, das den Nachfahren von Attila dem Hunnen gehört. Das ist Irlands historischer Osten! Wandeln Sie durch 5.000 Jahre Geschichte.

<span id="newgrange">Newgrange</span>
Newgrange

In einem friedlichen Teil der Grafschaft Meath befindet sich einer der größten Schätze der Antike: Newgrange. Dieses um 3200 v. Chr. errichtete Ganggrab ist älter als die Pyramiden und ebenso mysteriös. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende gibt es hier ein unglaubliches Spektakel zu bestaunen.

Wow! Wie die Hauptkammer zur Wintersonnenwende von der aufgehenden Sonne erhellt wird, ist einfach überwältigend.

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Im Morgengrauen des 21. Dezember fällt ein Strahl der aufgehenden Sonne durch die kleine Öffnung oberhalb des Eingangs. Langsam bewegt er sich den Gang entlang, bevor er schließlich die gesamte Grabkammer erhellt. Die Erbauer von Newgrange verstanden es wahrhaftig, ihre Verstorbenen zu ehren.

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<span id="cooley-peninsula">Cooley-Halbinsel</span>
Cooley-Halbinsel

In der Mitte der hügeligen Cooley-Halbinsel liegt das mittelalterliche Städtchen Carlingford. Hier finden Sie Spuren der Wikinger und Normannen, ein Schloss, in dem der Legende nach ein Geist ohne Kopf umherspukt, großartige Boutiquen und Restaurants, die leckere Meeresfrüchte fangfrisch aus dem Carlingford Lough auf den Teller zaubern.

Die Legende von Táin Bó Cuailnge aus der irischen Literatur des 12. Jahrhunderts (oft übersetzt als „Der Rinderraub von Cooley“) erzählt die Geschichte von Königin Medbh von Connacht und dem Krieger Cúchulainn.

Dieser Ort steckt voller Mythen und Legenden. Der Legende nach liegt hier der legendäre Riese Fionn MacCumhail begraben – sein Füße ruhen unter dem See, sein Haupt unter Louths höchstem Berg, Slieve Foy. Und vergessen Sie nicht die Leprechauns – die letzten 236 Kobolde der Insel verstecken sich auf Fairy Hill in Carlingford.

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<span id="belvedere-house">Belvedere House</span>
Belvedere House

Wer würde hinter den friedlichen ummauerten Gärten und den zauberhaften Waldwegen von Belvedere House eine der dramatischsten Familiengeschichten der irischen Geschichte vermuten? Dieses große Landhaus im palladianischen Baustil wurde 1774 ursprünglich als Jagdschlösschen für Robert Rochfort errichtet. Allerdings sollte es nicht der friedliche Rückzugsort werden, den er sich vorstellte.

Im Haus können Sie der Geschichte des eifersüchtigen Earls lauschen. Er sperrte seine Frau kurzerhand für mehrere Jahre ein, weil er sie der Untreue verdächtigte.

TRIPADVISOR

Nachdem er seine Frau in seinem früheren Haus eingesperrt hatte, weil er sie einer Liebschaft mit seinem Bruder Arthur verdächtigte, ließ Robert auf dem Anwesen von Belvedere die heute als „Jealous Wall“ bekannte Mauer errichten. Sein Ziel: das größere und eindrucksvollere Haus seines anderen Bruders, George, auf dem angrenzenden Grundstück abzuschirmen.

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Festivals
Festivals

Fakt: Irlands historischer Osten definiert sich über seine Geschichte – 5.000 Jahre davon. Und in dieser historischen Region versteht man es, Feste zu feiern. In allen Grafschaften von Irlands historischem Osten werden bei zahllosen Festivals Kunst, Oper, Comedy, Essen, Musik und vieles mehr zelebriert.

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Irlands historischer Osten: Home

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Irlands historischer Osten: 4-tägige Reiseroute durch das Land der 5.000 Sonnenaufgänge

Wandeln Sie auf den Spuren von Irlands ersten Siedlern und begleiten Sie unsere Vorfahren auf ihrer Reise von den Anfängen bis zur berühmten irischen Gastfreundschaft der Gegenwart.

Ihr Abenteuer beginnt in Kells – namensgebend für das berühmte frühchristliche Manuskript Book of Kells – und führt Sie zu einigen der beeindruckendsten heidnischen und christlichen Stätten Europas. Reisen Sie vom Hill of Tara nach Newgrange und Slane und lauschen Sie dann Geschichten von einem bösen Grafen, einem berühmten Dichter und einem rebellischen Erzbischof. Diese vier Tage führen Sie durch 5000 Jahre Menschheitsgeschichte.

Eine Karte des Landes der 5.000 Sonnenaufgänge im PDF-Format steht hier zum Download bereit.

Diese Reiseroute dient als Orientierungshilfe. Sie können die Route Ihren Vorlieben entsprechend anpassen. Wenn Sie einen Vorschlag für eine weitere Reiseroute haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

Tag 1

Von Kells, Grafschaft Meath, nach Drogheda, Grafschaft Louth: 80 km (1 Stunde und 36 Minuten bei 50km/h)

Von Kells zum Hill of Tara

Unsere Reise beginnt mit berühmten Wundern des historischen Irlands. Kells, heute eine lebendige Stadt, war eine der frühesten Klostersiedlungen der Insel. Um 804 n. Chr. suchten Mönche von der schottischen Insel Iona hier Zuflucht vor den Wikingern – und brachten ein äußerst wertvolles Manuskript mit: Das Book of Kells, das heute im Trinity College in Dublin bestaunt werden kann. In Kells erwarten Sie mehrere gut erhaltene Hochkreuze sowie das Oratorium aus dem 10. Jahrhundert, das als St. Colmcille’s House bekannt ist.

Nach einer kurzen Autofahrt erreichen Sie Trim und die größte anglo-normannische Burg Irlands. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die idyllische Lage am Fuss Boyne tut der düsteren und machtvollen Ausstrahlung der Burg keinerlei Abbruch. Doch auch in der Stadt gibt es viel zu entdecken. Überall finden sich Spuren aus dem Mittelalter, zum Beispiel der gelbe Kirchturm der Ruine von St. Mary’s Abbey und die Newtown Monuments, die aus einer Kathedrale, zwei Klöstern und einer Kirche bestehen.

Nächster Halt: der Hill of Tara – seit etwa 6.000 Jahren Symbol irischer Geschichte und Mythologie. Dieser heilige Ort wurde von der Steinzeit bis ins 12. Jahrhundert genutzt und war einst Sitz der Hochkönige von Irland. Der Ausblick von hier aus ist wunderschön, und bei einer audiovisuellen Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des berühmten Hügels.

Hill of Tara

Eines der berühmtesten Monumente von Tara ist Lia Fáil oder der „Schicksalsstein“ – Irlands antiker Krönungsstein. Es heißt, dieser sei vom mythischen, göttergleichen Volk der Tuatha Dé Danann an diesen Ort gebracht worden. Die Legende besagt, dass der Stein brüllte, wenn er vom rechtmäßigen König von Tara berührt wurde.

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Newgrange

Die steinzeitlichen Baumeister und Astronomen, die das Ganggrab von Newgrange errichteten, bauten wahrlich für die Ewigkeit. Selbst nach 5.000 Jahren dringt noch immer zur Wintersonnenwende ein schmaler Lichtstrahl der aufgehenden Sonne durch ein kleines Loch über der Tür. Er wandert den Gang entlang und hüllt schließlich die innere Grabkammer in einen schaurig-schönen goldenen Schimmer.

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Vom Hill of Tara nach Drogheda

Vom Hill of Tara fahren wir zu einem weiteren Wunder in Irlands historischem Osten. Brú na Bóinne (Palast des Boyne) ist eine der bedeutendsten prähistorischen Landschaften der Welt, UNESCO-Weltkulturerbestätte – und absolutes Pflichtprogramm auf Ihrer Reise. Highlight dieses Ortes sind drei Ganggräber – Knowth, Dowth und Newgrange, allesamt älter als die Pyramiden von Gizeh und mit eindrucksvollen Beispielen für Megalithkunst. Betreten Sie die Anlage über das Brú na Bóinne Besucherzentrum. Von hier aus bringt Sie ein Shuttlebus direkt zu den Gräbern.

Vom Besucherzentrum ist es dann auf der N2 nicht weit bis nach Slane. Fahren Sie weiter gen Norden durch das Dorf zum Hill of Slane und den Kloster- und Burgruinen, die auf einem heidnischen Schrein errichtet wurden. Hier lebten ab 1170 die Lords of Slane, bevor sie später ins Slane Castle am Flussufer umzogen. Übernachten Sie in Drogheda, Grafschaft Louth, und bereiten Sie sich auf einen neuen Tag voller Abenteuer vor.

TAG 2

Von Drogheda, Grafschaft Louth, nach Carlingford, Grafschaft Louth: 74 km (1 Stunde und 28 Minuten bei 50 km/h)

Von Drogheda nach Monasterboice

Fahren Sie nicht gleich wieder ab aus Drogheda. Machen Sie stattdessen einen Spaziergang zum St. Lawrence’s Gate aus dem 13. Jahrhundert und zur St. Peter’s Church. Hier erwartet Sie ein schauriges Vergnügen: der Kopf des Heiligen Oliver Plunkett, der in einem Schaukasten aufbewahrt wird. Er war Erzbischof von Armagh, bis er 1681 in einem unfairen Schauprozess zu einem grausamen Tode verurteilt wurde – der ihm immerhin die Heiligsprechung einbrachte. Wenn es die Zeit erlaubt, sind auch das Millmount Museum und der Martello Tower einen Besuch wert.

10 km nordwestlich von Drogheda liegt die 1142 gegründete Old Mellifont Abbey. Gehen Sie den Weg vom Torhaus zu dem achteckigen Waschbecken, in dem sich die Mönche vor dem Essen wuschen. Das Besucherzentrum zeigt eine exzellente Ausstellung von mittelalterlicher Steinmetzkunst.

Im Jahr 1142 wurde Monasterboice praktisch über Nacht durch den Bau von Mellifont als Zentrum des Lernens abgelöst. Für 700 Jahre war das Kloster zuvor der spirituelle Mittelpunkt Irlands. Die Anlage beeindruckt mit einem 30 Meter hohen Rundturm, zwei Kirchen sowie verschiedenen Hochkreuzen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Die zwei berühmtesten: Das West Cross – mit ca. sieben Metern das höchste in ganz Irland – und das Cross of Muiredach, das mit wunderschönen Gravuren versehen ist.

Beaulieu House

Nur eine kurze Autofahrt westlich von Drogheda werden Sie auf ein wahrhaft schrulliges Juwel von einem Haus treffen. Beaulieu aus dem 17. Jahrhundert war über Jahrhunderte das Zuhause der Tichbournes (die 11. Generation lebt noch immer dort) – und das erste unbefestigte Herrenhaus, das in Irland errichtet wurde. Das Haus und die Gärten sind im Sommer geöffnet. Wenn Sie vorher anrufen, können Sie diese aber auch in den anderen Jahreszeiten besichtigen.

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Carlingford

Halten Sie in dieser bezaubernden mittelalterlichen Stadt Ausschau nach dem Tholsel (dem Gemeindehaus), der Münzanstalt und Taaffe’s Castle, die allesamt aus dem 15. Jahrhundert stammen. Die dicken Mauern der Bauwerke geben Aufschluss über ihr Alter. Ganze 200 Jahre älter ist jedoch das Dominikanerkonvent. Heute eine Ruine, war das Gebäude in den 1670er-Jahren Gegenstand eines vom Heiligen Oliver Plunkett beigelegten Streits.

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Von Monasterboice nach Carlingford

Unser nächster Halt nach Monasterboice ist die zerklüftete und bergige Cooley-Halbinsel in der Grafschaft Louth. Die aus der uralten irischen Erzählung Táin Bó Cuailnge (Rinderraub von Cooley) bekannte Halbinsel kennt zahllose Mythen und Legenden. Angeblich ist sie sogar die letzte Ruhestätte des irischen Helden Fionn mac Cumhaill (Finn McCool). Wenn Sie sich jetzt die Beine vertreten möchten, können Sie dem Táin Way folgen. Dieser 40 km langen Wanderweg führt Sie um die gesamte Halbinsel herum.

Weiter geht es in die mittelalterliche Stadt Carlingford. Hier erwarten Sie zahlreiche großartige Restaurants, die ideal sind, um den Tag ausklingen zu lassen.

TAG 3

Von Carlingford, Grafschaft Louth, nach Tullynally Castle, Grafschaft Westmeath: 214 km (4 Stunden und 16 Minuten bei 50 km/h)

Von Carlingford nach Drumlane Abbey

Von Carlingford geht es in westlicher Richtung weiter nach Inniskeen, Grafschaft Monaghan. Hier wird im Patrick Kavanagh Resource Centre einer der berühmtesten irischen Dichter des 20. Jahrhunderts gewürdigt. Ein von Mönchen errichteter Rundturm, der vor regelmäßigen Überfällen schützen sollte, und eine anglo-normannische Burg, die auf einem steinzeitlichen Grab erbaut wurde, gehören zu den weiteren Highlights des Ortes.

Apropos Highlight: nächster Halt ist Castle Leslie. Das im schottischen Baroniestil erbaute, exzentrische Schloss ist heute ein wunderschönes Grandhotel. Genießen Sie hier einen traditionellen Nachmittagstee im luxuriösen Salon. Vom Luxus des Hotels führt die Reise zur strengen Enthaltsamkeit der Drumlane Abbey aus dem 6. Jahrhundert in der Nähe des kleinen Dorfes Milltown, Grafschaft Cavan.

Betrachtet man die friedliche Lage von Drumlane Abbey nahe Lough Garfinny, wird schnell klar, weshalb der Heilige Colmcille gerade diesen Ort für eine Abtei auswählte. Leider war der Frieden nicht von Dauer und das Kloster wurde 1261 niedergebrannt. Der Rundturm aber blieb unversehrt und wacht noch immer treu über den Ort.

Castle Leslie

Castle Leslie ist seit 1665 das Zuhause der Leslie-Family, Nachkommen von Attila dem Hunnen. Es ist eines der letzten großen irischen Anwesen, das sich noch immer im Besitz der Gründerfamilie befindet. Der hervorragende Reitstall und das weitläufige Grundstück machen es zum perfekten Ort für eine sportliche Auszeit.

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Cavan Burren Park

Am nördlichen Ende der Grafschaft Cavan befindet sich ein Kalksteinplateau, auf dem Sie Jahrhunderte an Menschheits- und Naturgeschichte erkunden können: der Cavan Burren Park. Kürzlich wurden bei Ausgrabungen Megalithgräber, Menhire und Felskunst aus der Bronzezeit enthüllt – eine wahre Schatztruhe.

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Von Drumlane Abbey nach Tullynally Castle

Das Cavan County Museum in Ballyjamesduff bietet nun eine willkommene Gelegenheit für einen geschichtlichen Überblick. Die interessanten Ausstellungsstücke reichen von vorgeschichtlichen Steinköpfen über mittelalterliche Fruchtbarkeitsfiguren bis zu Artefakten aus der Zeit der Großen Hungersnot. Sogar ein Boot aus dem Mittelalter gibt es zu sehen.

Die Tullynally Castle Gardens bilden dann einen passenden Abschluss für einen wunderbaren Tag. Vor dem Haus befinden sich wunderschöne, terrassenförmig angelegte Rasenflächen und zu den Höhepunkten gehören eine Grotte, eine Waldwanderweg, orientalische Sommerhäuser, Parklandschaften im Stil des 18. Jahrhunderts und ein hübscher See. Auch ein überraschender Anblick erwartet Sie hier: Anstelle eines Rasenmähers hält hier eine Herde Lamas das Gras kurz.

TAG 4

Von Tullynally Castle, Grafschaft Westmeath, nach Belvedere House, Grafschaft Westmeath: 146 km (2 Stunden und 55 Minuten bei 50 km/h)

Von Tullynally Castle nach Athlone Castle

Nach dem prächtigen Tullynally Castle erwartet Sie nun Fore Abbey, die vom Heiligen Féchín im 7. Jahrhundert gegründet wurde. Es war hier allerdings nicht immer so friedlich, wie der Ort heute vermuten lässt: Die Klosteranlage wurde zwischen 771 und 1169 mindestens zwölfmal niedergebrannt. Die kleine St. Féchín’s Church aus dem 8. Jahrhundert steht noch immer. Leider sind einige der 18 Kreuze, die einst einen Pilgerweg markierten, über die Jahrhunderte verschwunden.

St. Féchín’s mag bereits sehr alt erscheinen, doch der Corlea Trackway entführt Sie noch tiefer in die Vergangenheit. Wenn man auf dem 18 Meter langen Abschnitt des 146 v. Chr. errichteten Bohlenwegs steht, fühlt man sich seinen eisenzeitlichen Erbauern seltsam nahe. Es scheint, als könne man ihre Gespräche von damals hören – und ihr Entsetzen zu spüren, als sie den Weg vor ihren Augen versinken sahen, weil sie kein ordentliches Fundament errichtet hatten. Doch genau das war unser Glück: So wurde das Bauwerk vom Moor konserviert.

Weiter geht es zur geschäftigen Stadt Athlone mit ihrer 1210 erbauten Burg. Aufgrund von Umbauten, Renovierungen, Kriegen und Blitzeinschlägen hat sich diese über die Jahrhunderte häufig verändert. Heute befindet sich hier ein Museum, das auch für Kinder ideal ist.

Fore Abbey

Die Ruinen der Benediktinerabtei von Fore mit ihren Kreuzgängen, dem Taubenschlag und der heiligen Quelle sind eine Art architektonisches Geschichtsbuch. Der Torsturz über dem Westportal der Kirche wiegt etwa sieben Tonnen, doch zur Freude der Erbauer wurde er wie auf wundersame Weise durch Gebete in die richtige Position gehoben (angeblich!).

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Belvedere House

Belvedere House wurde ursprünglich als Jagdsitz errichtet. Als der Earl of Belvedere seinen Hauptwohnsitz hierher verlegte, stattete er das Haus mit exquisiten Rokoko-Decken und -Möbel aus und ließ die Gartenanlage umbauen. Schließlich errichtet er hier seine berühmte Eifersuchtsmauer.

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Von Athlone Castle nach Belvedere House

Von Athlone Castle geht es nun weiter zum Hill of Uisneach, dem vorletzten Stopp der Reise. Dies ist Irlands geografischer, mythologischer und heiliger Mittelpunkt. Jeden Mai wurde hier einst das Bealtaine-Feuer entfacht, um die Ankunft des Sommers zu feiern. Der Catstone, ein riesiger Kalksteinklumpen, markiert den Punkt, an dem die vier irischen Provinzen aufeinandertreffen. Archäologen haben hier Zäune, Hügelgräber und eine heilige Quelle entdeckt. Außerdem wurden zwei Straßen gefunden, von denen man annimmt, dass sie Uisneach mit Tara und Rathcroghan, Irlands alten königlichen Stätten, verbunden haben.

Bei der letzten Station Ihrer Reise erwartet Sie dann ein äußerst unangenehmer Mann. Belvedere House wurde von Robert Rochfort, dem grausamen ersten Earl of Belvedere, erbaut. Nicht nur sperrte er seine eigene Frau für 31 Jahre ein und ruinierte einen seiner Brüder, er entzweite sich zudem von seinem anderen Bruder. Der Grund? Dieser hatte auf dem Grundstück nebenan ein schöneres Haus als das seine errichtet. Die Antwort des Grafen? Er baute eine Mauer! Dieser „Sichtschutz“ ist heute unter dem Namen Jealous Wall (Eifersuchtsmauer) bekannt. Auch wenn Belvedere House schön aussehen mag, angeblich bringt es seinen Bewohnern Unglück: Der Legende nach wurde hier kein einziges Kind geboren.

Nützliche Informationen

Grafschaften im Land der 5.000 Sonnenaufgänge: Meath, Louth, Monaghan, Cavan, Longford, Westmeath.

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Das historische Herz: Essen, schlafen, erleben Kulinarik mit Michelin-Stern, Schlosshotels und Golfplätze von Weltklasse im historischen Herzen von Irlands historischem Osten

Essen
Essen

Es wird Ihnen schmecken im historischen Herzen. Versprochen!

Genießen Sie fangfrische Meeresfrüchte im Ristorante Rinuccini’s in Kilkenny und herzhafte Kost im Lennon’s in Carlow.

In Tullamore in der Grafschaft Offaly werden im The Blue Apron leckere regionale Produkte von Lammschulter bis Pulled Pork serviert (alle aus Grennan’s Fleischerei um die Ecke). Im Harte’s in Kildare ist der acht Stunden lang geschmorte Rindsbraten mit Kürbisjus einfach unvergesslich.

Besonders exklusiv geht es beim „Residents-only Dinner“ im The Old Convent in Tipperary zu. Das bereits im 19. Jahrhundert errichtete Gebäude ist mit einer tollen Lage am Fuße der Knockmealdown Mountains gesegnet.

Schlafen
Schlafen

Hauptattraktion im Carton House in Kildare ist der großartige Spa-Bereich. Nicht weniger interessant jedoch sind die berühmten Gäste, die hier schon zu Besuch waren – Queen Victoria und Grace Kelly, um nur zwei zu nennen …

Im Grunde zieht das historische Herz bereits seit vielen Jahren die Stars und Sternchen an. Im weitläufigen Ballyfin Demesne in der Grafschaft Laois sind die Zimmer nach den vielen berühmten Gästen benannt, die sich vor Ihnen hier bereits zur Ruhe betteten.

Baileys Hotel Cashel im Herzen von Tipperary verzaubert seine Gäste mit einem wunderbaren Ausblick auf den Rock of Cashel. Bansha Castle in der Grafschaft Tipperary unterdessen ist in Sachen Geschichte kaum zu schlagen. Das um 1760 an der Stelle des ursprünglichen Schlosses aus dem 11. Jahrhundert errichtete Gebäude können Sie sogar ganz für sich alleine mieten.

Erleben
Erleben

KREUZFAHRT: Auch wenn das historische Herz keine Küste hat, so ist es doch mit unzähligen Kanälen und Flüssen wie dem gewaltigen Shannon gesegnet. Lassen Sie die Seele baumeln bei einem gemütlichen Kahnausflug auf dem unberührten Grand Canal oder dem River Barrow.

SPIELEN: Trainieren Sie Ihren Abschlag im K Club, wo bereits der Ryder Cup und 13 European Opens ausgerichtet wurden. In Kilkenny können Sie beim Kilkenny Way Hurling Hand an einen Hurling-Stock legen.

WANDERN: Streifen Sie im entspannten Tempo durch die prächtigen Gärten von Bellfield House in Birr, die der Gartenarchitektin Angela Jupe gehören. Es erwarten Sie anspruchsvollste Gartenbaukunst, ein großartiger ummauerter Garten und ein Gewächshaus im viktorianischen Stil. Waldlandschaften wie der Glen of Aherlow Nature Park eignen sich ebenfalls hervorragend für eine kleine Wanderung. Halten Sie Ausschau nach der Statue des Christkönigs, der mit seiner erhobenen Hand das Tal und alle Vorbeigehenden segnet.

Wir empfehlen

Irlands historischer Osten: 5-tägige Reiseroute durch das historische Herz

Reisen Sie durch 5.000 Jahre Geschichte – von der entferntesten Vergangenheit über die Blütezeit keltischer Gelehrsamkeit bis hin zur klassizistischen Architektur prächtiger Herrenhäuser.

Von einem der schönsten Herrenhäuser in Kildare geht es zur frühchristlichen Geschichte in Offaly, den Schlössern und Abteien von Tipperary, in die Berge Limericks, die mittelalterlichen Gassen von Kilkenny und zu den farbenprächtigen Gärten in Carlow und Laois, bevor Ihre Reise wieder in Kildare endet. Tauchen Sie über 5 Tage ein in die einzigartige Atmosphäre dieser geheimnisvollen Region.

Eine Karte des historischen Herzens im PDF-Format steht hier zum Download bereit.

Diese Reiseroute dient als Orientierungshilfe. Sie können die Route Ihren Vorlieben entsprechend anpassen. Wenn Sie einen Vorschlag für eine weitere Reiseroute haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

Tag 1

Von Castletown House, Grafschaft Kildare, nach Birr, Grafschaft Offaly: 170 km (3 Stunden und 25 Minuten bei 50 km/h)

Von Castletown House zum Tullamore D.E.W. Visitor Centre

Los geht’s in Celbridge, Grafschaft Kildare, mit Castletown House, einem atemberaubenden Landhaus im palladianischen Baustil, das von einem wahrhaften Senkrechtstarter errichtet wurde. William Conolly wurde 1662 als Sohn eines Gastwirts geboren. Mit einem ausgeprägten Geschäftssinn und einer noch klügeren Heirat schaffte er es bis ganz nach oben. Er starb bevor das Anwesen fertiggestellt wurde, doch seine Witwe tröstet sich über seinen Tod hinweg, indem sie zu seinen Ehren verschwenderische Partys veranstaltete.

Von Celbridge zum Tullamore D.E.W. Visitor Centre, und einer weiteren Erfolgsgeschichte. Bis 1873 hatte es David E Williams vom Lehrjungen zum Geschäftsführer der Destillerie gebracht und einen weltberühmten irischen Whiskey geschaffen, der nach seinen Initialen D.E.W. benannt wurde. Das Café des Besucherzentrums eignet sich ideal, um eine Happen zu essen.

Wenn Ihnen der Sinn nach einem kleinen, schaurigen Umweg steht, dann ist Charleville Castle, nur einen Katzensprung südwestlich von Tullamore, genau das Richtige. Das Schloss im gotischen Stil verfügt über zahllose Zinnen und Türmchen – und ein prächtiges Treppenhaus mit einer traurigen Geschichte. Seit einem Unfall Mitte des 19. Jahrhunderts berichten Besucher immer wieder von einem geheimnisvollen kleinen Mädchen, das in der Nähe der Treppe auftaucht.

Eine zehnminütige Autofahrt westlich von Tullamore liegt das friedliche Dörfchen Rahan. Hier erwartet Sie ein kleiner Vorgeschmack auf die Pracht, die Sie 30 km weiter in Clonmacnoise finden werden. Rahan wird Sie mit den Ruinen einer Klosteranlage aus dem 6. Jahrhundert und einer Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert begeistern. Hier wurden kürzlich bei Restaurierungsarbeiten wunderschöne Schnitzereien aus dem Mittelalter entdeckt.

Castletown House

Armer William Conolly. Der reichste Bürgerliche Irlands baute von 1722 bis 1729 ein Haus, das seinen Reichtum widerspiegeln sollte. Castletown sollte seine politische Machtbasis werden, doch Conolly verstarb im Jahr seiner Fertigstellung. Seine Witwe macht das Gebäude ihm zu Ehren jedoch zu einem Ort, an dem die High Society ein- und ausging.

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Clonmacnoise

Clonmacnoise ist Symbol für Irlands frühchristlichen Ruf für Gelehrsamkeit, Frömmigkeit und Handwerkskunst. Die Kathedrale, Kirchen, Rundtürme und eine geschäftige Stadt werden im großartigen Besucherzentrum zum Leben erweckt.

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Vom Tullamore D.E.W Visitor Centre nach Birr Castle

Nach der verträumten Ruhe in Rahan steht nun ein echtes Highlight auf dem Programm: Clonmacnoise, eine der meistbesuchten Attraktionen in Irland. Die Mönche hier verstanden sich wahrhaftig auf dauerhafte Baukunst. Einst war dieser faszinierende Ort das Zentrum einer geschäftigen und wohlhabenden Gemeinschaft. Doch dieser Wohlstand zog auch ungewollte Besucher an: irische Banditen, Wikinger und Normannen. Mehrere Hochkönige von Irland liegen hier begraben. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die magische Atmosphäre zu genießen.

Im ca. 40 Minuten Autofahrt entfernten Lough Boora Discovery Park haben Sie anschließend die Gelegenheit, die lebendigen Bilder, die Sie seit Clonmacnoise im Kopf haben, zu verarbeiten. Wander- und Radwege führen an einem See vorbei, durch einen gruseligen Skulpturengarten und über uraltes Sumpfland – &ein wahres Paradies für Vogelbeobachter. Der nächste Halt, Birr Castle, bringt einen weiteren Tempowechsel.

Das Teleskop in Birr Castle, Grafschaft Offaly

Die in Birr ansässigen Earls of Rosse pflegten eine ausgeprägte Neugier für das Leben, für seltene Pflanzen, Gartenbau und die Wissenschaft. Streifen Sie durch wunderschöne Parkanlage bis zum Interactive Science Centre. Hier befindet sich das Teleskop, das 70 Jahre lang (bis 1914) das größte der Welt war. Es sieht aus wie etwas aus Gullivers Reisen!

Tag 2

Von Birr, Grafschaft Offaly, in die Ballyhoura Mountains, Grafschaft Limerick: 152 km (3 Stunden bei 50 km/h)

Von Birr bis Holy Cross Abbey

Nachdem gestern Gartenbaukunst und Wissenschaft im Vordergrund standen, stehen heute Blut und Geister auf dem Programm. Von Birr geht es zur Burg Leap Castle in Coolderry, Grafschaft Offaly. Ihre Vergangenheit birgt so manche Gruselgeschichte: versteckte Kerker, mörderische Brüder und ungebetene Gäste, die verhungerten oder auf Nägeln aufgespießt wurden. Jahrhunderte später, so erzählt man sich, hielt ein neugieriger Landbesitzer aus dem 19. Jahrhundert eine Séance ab und erweckte etwas Böses, das hier noch immer in den Gemäuern spuken soll.

Schütteln Sie die Schatten der Geister ab, während Sie nach Roscrea fahren. Die Stadt ist eine der ältesten in Irland und liegt in einem Tal an der Slighe Dala, einer uralten Verbindungsstraße. Ihre Bedeutung zeigt sich heute noch an den Klosterruinen, der Burg, dem Hochkreuz und dem Rundturm.

Fahren Sie von Roscrea weiter nach Thurles und zur Holy Cross Abbey. Im 13. Jahrhundert war diese eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Sie verdankt ihren Namen der Kreuzreliquie, die dort aufbewahrt wurde. Die Abtei liegt malerisch am Ufer des Flusses Suir. Ihre Vergangenheit war jedoch nicht immer so friedlich: Im 16. Jahrhundert diente sie als Versammlungsort und wurde zu einem Symbol für die unterdrückte katholische Bevölkerung, was zu ihrer fast vollständigen Zerstörung führte. Glücklicherweise wurde die Abtei umfassend restauriert und auch ihre Atmosphäre der Versöhnung wurde wiederhergestellt.

Roscrea

Der Ort Roscrea wurde um die Klosteranlage St. Crónán aus dem 6. Jahrhundert erbaut, von der einige Teile noch immer zu sehen sind. In der Stadt selbst erwarten Sie zahllose jahrhundertealte Gebäude, die zum Teil noch immer benutzt werden. Ein Spaziergang durch diese geschäftige, freundliche Stadt gleicht einem Ausflug in die Vergangenheit.

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Rock of Cashel

Der spektakuläre Rock of Cashel war vor der normannischen Invasion über Jahrhunderte der Sitz der Könige von Munster. Kein Wunder, denn die Aussicht über das Golden Vale in der Grafschaft Tipperary ist schlicht umwerfend. Die Anlage gehört zu den beeindruckendsten ihrer Art in ganz Europa. Eine Kathedrale, ein Hochkreuz, eine Burg, ein Rundturm und eine Kapelle machen den Ort zu einem spannenden Zentrum keltischer Kunst und mittelalterlicher Architektur.

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Von der Holy Cross Abbey nach Ballyhoura

Während Sie von Holy Cross in Richtung Süden fahren, taucht der Rock of Cashel vor Ihnen auf. Die atemberaubende romanische Architektur und die keltische Kunst werden Sie – einmal mehr – daran erinnern, dass Irland über Jahrhunderte hinweg ein weltweites Zentrum des Lernens war.

Wenn Ihr geschichtliches Interesse noch weiter zurück reicht, dann finden Sie im Lough Gur Heritage Centre in der Grafschaft Limerick Spuren aus jeder Phase der menschlichen Existenz seit der Jungsteinzeit. Der flache See fasziniert die Menschen bereits seit Jahrtausenden und so verwundert es nicht, dass sich zahlreiche Legenden und Mythen um ihn ranken. Das Heritage Centre zeichnet eine Reise durch 6.000 Jahre Geschichte und Mythologie nach.

Von Lough Gur geht die Reise weiter in Richtung Süden und in die Ballyhoura Mountains in der Grafschaft Limerick. Diese kleine Gebirgskette bietet 52 km an wunderschönen Wander- und Radwegen. Die Berge laden ein zu Einsamkeit und Einkehr – wenn Sie nicht gerade zum Feiertag im Mai anreisen, wenn Ballyhoura Gastgeber von Irlands ältestem Wanderfestival ist. Jedes Jahr kommen Einheimische und Besucher aus aller Welt hierher – zum Wandern, wegen der Musik und der tollen Party.

Tag 3

Von den Ballyhoura Mountains, Grafschaft Limerick, nach Kilkenny City: 154 km (3 Stunden bei 50 km/h)

Von Ballyhoura zur Jerpoint Abbey

Zunächst geht es von Ballyhoura aus ostwärts zum Cahir Castle in der Grafschaft Tipperary. Vielleicht kommt Ihnen diese Burg aus der TV-Serie „Die Tudors“ bekannt vor. Der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1142. Über die Jahrhunderte wurde das Gebäude Zeuge von Morden, Belagerungen, Untergang und Wiederauferstehung. Danach steht die Stadt Carrick-on-Suir auf dem Programm. Sie ist die Heimat der Herzöge von Ormond und der vielleicht hübschesten Brücke in ganz Irland.

Von Carrick fahren Sie durch wunderschöne Landschaften weiter zur Jerpoint Abbey in der Grafschaft Kilkenny. In den Ruinen dieses sensationellen Zisterzienserklosters werden Sie romanische Details und seltene Steinmetzarbeiten entdecken. Heinrich VIII. von England löste das Kloster im 16. Jahrhundert auf, aber die wunderschönen Kreuzgänge sind erhalten geblieben. Fast unmöglich, sich hier nicht wie einer der intrigierenden Tudors zu fühlen.

Kilkenny Castle

Es muss schrecklich für die Familie gewesen sein, dass Schloss für schlappe 50 Pfund verkaufen zu müssen, nachdem es sich fast 550 Jahre in Familienbesitz befand. Aber welch ein Glück für uns! Das Schloss thront über dem Fluss Nore und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist das Herz der Stadt.

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Von Jerpoint Abbey nach Kilkenny City

Zehn Minuten hinter Jerpoint auf der Straße nach Kilkenny können Sie einen Zwischenstopp in der Kells Priory einlegen. Diese große mittelalterliche Ruine gleicht eher einer Festung als einem Gotteshaus. Oft hat man diesen friedlichen Ort ganz für sich alleine, abgesehen von den Schafen natürlich.

Übernachten Sie in der Stadt Kilkenny. In diesem geschäftigen, mittelalterlichen Städtchen gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben. Schauen Sie zuerst im Kilkenny Castle aus dem späten 12. Jahrhundert mit seinen wuchtigen Mauern vorbei. Fragen Sie aber vor Ihrem Besuch nach den Öffnungszeiten. Danach erkunden Sie die Stadt selbst. Streifen Sie durch die historischen Gassen, die von den Einheimischen „Slips“ genannt werden, und suchen Sie sich dann ein nettes Restaurant fürs Abendessen.

Tag 4

Von Kilkenny City nach Abbeyleix, Grafschaft Laois: 132 km (2 Stunden und 40 Minuten bei 50 km/h)

Von Kilkenny nach Huntington Castle

Brechen Sie nach dem Frühstück auf zur gotischen St. Canice’s Cathedral. Diese kleine Kathedrale gehört zu den beliebtesten Attraktionen der Stadt. Erfahren Sie mehr über Alice Kyteler, die 1324 der Hexerei beschuldigt wurde, nachdem sie eine ganze Reihe von reichen Ehemännern unter die Erde brachte. Heute trägt ein Gasthaus in der Stadt ihren Namen. Erklimmen Sie dann die Stufen des Rundturms – nur einer von zwei in ganz Irland, bei denen dies erlaubt ist.

Kann eine Familie ihre Abstammungslinie bis zu den Anfängen der Zeit zurückverfolgen? Die Besitzer von Borris House in der Grafschaft Carlow behaupten genau das von sich. Die derzeitigen Bewohner – die McMurrough Kavanaghs, Hochkönige von Leinster – sind bereits die 16. Generation, die auf dem Anwesen lebt. Führungen müssen im Voraus gebucht werden, sind aber aufgrund der beeindruckenden Architektur, den faszinierenden Möbeln und der einmaligen Atmosphäre auf jeden Fall lohnenswert.

Von Huntington Castle nach Abbeyleix

Auch der nächste Halt ist ein Familienanwesen, wenn auch ganz anderer Art. Huntington Castle in der Grafschaft Carlow wurde 1625 als Garnison errichtet. In der Folge wurde es in einen Wohnsitz verwandelt, und jede Generation drückte dem Gebäude ihren eigenen, manchmal kuriosen Stempel auf. So befindet sich im Keller zum Beispiel ein der Göttin Isis geweihter Tempel. Die Gärten sind nicht weniger eigenwillig und interessant.

Altamont Gardens

Diese wunderschöne Anlage bezaubert mit einem Fluss, einem See und einer sorgfältig zusammengestellten Pflanzensammlung. In diesem kleinen Paradies wachsen Rosen, uralte Eibenbäume und Eichen, Rhododendren, Glockenblumen und Azaleen in einer Reihe von thematisch angelegten Gärten und kleinen Tälern.

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Brownshill Dolmen

Brownshill Dolmen, ein zwischen 4.900 und 5.500 Jahre altes Megalithgrab, gibt den Historikern Rätsel auf. Keine Zweifel bestehen jedoch über das Gewicht des Abdecksteins aus Granit: ganze 103 Respekt einflößende Tonnen.

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Von Huntington inspiriert, machen sich Gartenliebhaber nun auf nach Altamont mit seiner weltberühmten Parklandschaft. Planen Sie hierfür ein oder zwei Stunden ein und fahren Sie dann weiter nach Nordosten zum Brownshill Dolmen – und zurück in die Urgeschichte. Schlagen Sie Ihr Nachtlager im malerischen Städtchen Abbeyleix in der Grafschaft Laois auf.

Tag 5

Von Abbeyleix, Grafschaft Laois, zum Lullymore Heritage and Discovery Park, Grafschaft Kildare: 95 km (1 Stunde und 55 Minuten bei 50 km/h)

Von Abbeyleix nach Emo Court Demesne

Machen Sie einen Spaziergang durch Abbeyleix und staunen Sie angesichts des Reichtums und der Macht von Landbesitzern wie dem 2nd Viscount de Vesci, der um 1770 die gesamte Stadt auf den Hügel versetzen ließ. Auch wenn das Ergebnis entzückend ist, die Reise muss weitergehen. Das nächste Ziel ist das Dorf Timahoe. Das erste Kloster hier wurde im 7. Jahrhundert errichtet und die letzte Klostersiedlung um 1650 aufgegeben.

Der Rock of Dunamase liegt nur eine 15-minütige Autofahrt von Timahoe entfernt. Die Landzunge aus Kalkstein bietet die strategisch idealen Bedingungen für eine Festung, und dennoch fielen ihre frühchristlichen Bewohner den Wikingern zum Opfer.

Rock of Dunamase

Die Männer des englischen Heerführers Oliver Cromwell zerstörten diese Festung bis auf die Grundmauern, um zu verhindern, dass sie von ihren irischen Feinden genutzt werden konnte. Ein kluger Schachzug, schließlich war dies die wichtigste anglo-normannische Befestigungsanlage in Laois.

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Emo Court

Emo Court Demesne wurde 1790 entworfen, 1860 fertiggestellt und 1914 aufgegeben. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde das Anwesen dann mit viel Liebe restauriert und erstrahlt heute wieder in alter georgianischer Pracht. Die Gärten sind landschaftlich wunderschön gestaltet und bieten „natürliche“ Flächen, Waldgebiete und einen acht Hektar großen See. Die Anlagen sind ganzjährig geöffnet und ideal für einen ausgedehnten Spaziergang.

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Von Emo Court zum Lullymore Heritage and Discovery Park

Verabschieden Sie sich von der wilden Romantik von Dunamase und machen Sie sich auf den Weg zur Emo Court Demesne. Für den Bau dieses großen, klassizistischen Herrenhauses waren exakt 70 Jahre und drei Generationen notwendig. Ein lange Zeit, besonders wenn man bedenkt, dass die Blütezeit des Anwesens gerade einmal 40 Jahre dauerte. In den 1930er-Jahren zogen die Jesuiten hier ein und blieben bis zur Restaurierung im Jahr 1969. Arbeiter fanden später zahlreiche Statuen im See, die vermutlich von den Mönchen versenkt wurden, die sich angesichts der heidnischen Nacktheit schämten.

Das Nationalgestüt Irlands, Grafschaft Kildare

Ein paar Kilometer weiter erwartet Sie das Irish National Stud and Japanese Gardens, eine eigentümliche Mischung aus Pferdezucht auf Weltklasseniveau und einem exotischen Garten, der 1906 in Auftrag gegeben wurde. Von hier aus geht es zum Lullymore Heritage and Discovery Park. Auf 24 Hektar gilt es Wanderwege, Spielplätze, einen Naturlehrpfad und eine brillante Ausstellung über 9.000 Jahre Menschheitsgeschichte zu erkunden. Ein passender Abschluss für unsere Reise in die Vergangenheit.

Nützliche Informationen

On this Day: The Death of Edmund Spenser

On this day in 1599 Edmund Spenser died. Spenser served under Lord Gray with Walter Raleigh at the Siege of Smerwick massacre on the Dingle peninsula in County Kerry.

When Lord Grey was recalled to England, Spenser stayed on in Ireland, having acquired other official posts and lands in the Munster Plantation. Raleigh acquired other nearby Munster estates confiscated in the Second Desmond Rebellion. Some time between 1587 and 1589, Spenser acquired his main estate at Kilcolman, near Doneraile in North Cork.[8] He later bought a second holding to the south, at Rennie, on a rock overlooking the river Blackwater in North Cork. Its ruins are still visible today. A short distance away grew a tree, locally known as “Spenser’s Oak” until it was destroyed in a lightning strike in the 1960s. Local legend has it that he penned some of The Faerie Queene under this tree.[9]

In 1590, Spenser brought out the first three books of his most famous work, The Faerie Queene, having travelled to London to publish and promote the work, with the likely assistance of Raleigh. He was successful enough to obtain a life pension of £50 a year from the Queen. He probably hoped to secure a place at court through his poetry, but his next significant publication boldly antagonised the queen’s principal secretary, Lord Burghley (William Cecil), through its inclusion of the satirical Mother Hubberd’s Tale.[10] He returned to Ireland.

By 1594, Spenser’s first wife had died, and in that year he married Elizabeth Boyle, to whom he addressed the sonnet sequence Amoretti. The marriage itself was celebrated in Epithalamion.[11] They had a son named Peregrine.[6]

In 1596, Spenser wrote a prose pamphlet titled A View of the Present State of Ireland. This piece, in the form of a dialogue, circulated in manuscript, remaining unpublished until the mid-seventeenth century. It is probable that it was kept out of print during the author’s lifetime because of its inflammatory content. The pamphlet argued that Ireland would never be totally ‘pacified’ by the English until its indigenous language and customs had been destroyed, if necessary by violence.[12]

In 1598, during the Nine Years War, Spenser was driven from his home by the native Irish forces of Aodh Ó Néill. His castle at Kilcolman was burned, and Ben Jonson, who may have had private information, asserted that one of his infant children died in the blaze.[13]

In his work A Veue of the present state of Irelande (1596), Spenser discussed future plans to subjugate Ireland, the most recent rising, led by Hugh O’Neill, having demonstrated the futility of previous efforts. The work is partly a defence of Lord Arthur Grey de Wilton, who was appointed Lord Deputy of Ireland in 1580, and who greatly influenced Spenser’s thinking on Ireland.

The goal of this piece was to show that Ireland was in great need of reform. Spenser believed that “Ireland is a diseased portion of the State, it must first be cured and reformed, before it could be in a position to appreciate the good sound laws and blessings of the nation”.[21] In A View of the Present State of Ireland, Spenser categorises the “evils” of the Irish people into three prominent categories: laws, customs, and religion. These three elements work together in creating the disruptive and degraded people. One example given in the work is the native law system called “Brehon Law” which trumps the established law given by the English monarchy. This system has its own court and way of dealing with infractions. It has been passed down through the generations and Spenser views this system as a native backward custom which must be destroyed. (Brehon Law methods of dealing with murder by imposing an éraic, or fine, on the murderer’s whole family particularly horrified the English, in whose Protestant view a murderer should die for his act.)

Spenser wished devoutly that the Irish language should be eradicated, writing that if children learn Irish before English, “Soe that the speach being Irish, the hart must needes be Irishe; for out of the aboundance of the hart, the tonge speaketh”.[22]

He pressed for a scorched earth policy in Ireland, noting that the destruction of crops and animals had been successful in crushing the Second Desmond Rebellion (1579–83), when, despite the rich and bountiful land:

“‘Out of everye corner of the woode and glenns they came creepinge forth upon theire handes, for theire legges could not beare them; they looked Anatomies [of] death, they spake like ghostes, crying out of theire graves; they did eate of the carrions, happye wheare they could find them, yea, and one another soone after, in soe much as the verye carcasses they spared not to scrape out of theire graves; and if they found a plott of water-cresses or shamrockes, theyr they flocked as to a feast… in a shorte space there were none almost left, and a most populous and plentyfull countrye suddenly lefte voyde of man or beast: yett sure in all that warr, there perished not manye by the sworde, but all by the extreamytie of famine … they themselves had wrought'”[22]

Siege of Smerwick
Part of the Second Desmond Rebellion
Monument commemorating the Smerwick Harbour massacre - geograph.org.uk - 459585.jpg
A memorial to the victims of the massacre at Dún an Óir
Date 7–10 November 1580
Location Dún an Óir near Ard na Caithne, Ireland
Result English victory
Papal troops massacred after surrender
Belligerents
Royal Arms of England (1399-1603).svg England CoA Pontifical States 02.svg Papal States consisting of Spanish & Italian troops
Commanders and leaders
Arthur Grey, 14th Baron Grey de Wilton Sebastiano di San Giuseppe
Strength
~4,000 400–500

The Siege of Smerwick took place at Ard na Caithne (formerly known as Smerwick) in 1580, during the Second Desmond Rebellion in Ireland. A 400–500 strong force of Papal soldiers (Spanish and Italian troops) captured the town but were forced to retreat to nearby Dún an Óir (The Fort of Gold, possibly a persistent mistranscription for Dún an Áir, The Fort of Slaughter), where they were besieged by the English Army. The defenders eventually surrendered and most of them were then massacred on the orders of the English commander, the Lord Deputy of Ireland, Arthur Grey.[1][2]

Background

James Fitzmaurice Fitzgerald landed a small Papal invasion force in July 1579, initiating the Second Desmond rebellion, but was killed only a month afterward. This unleashed a war that lasted three years.

On 10 September 1580, 600 Italian and Spanish Papal troops commanded by Sebastiano di San Giuseppe landed in Smerwick, near the point where Fitzgerald had landed the previous year, paid for and sent by Pope Gregory XIII. Desmond, Baltinglass and John of Desmond tried to link up with the expeditionary force but English forces under Thomas Butler, 10th Earl of Ormond and Arthur Grey, 14th Baron Grey de Wilton blocked them, and Richard Bingham‘s ships blockaded their ships in the bay at Smerwick. San Giuseppe had no choice but to retreat to the fort at Dún an Óir.

From information obtained from prisoners, Ormonde ascertained the size of the defending forces to be around 700, but with military equipment that would serve a force of 5,000; the prisoners said the defences of the fort were being strengthened. Ormonde retreated, leaving a small party to keep Dún an Óir under surveillance. [3]

Siege and massacre

On 5 November, a naval force led by Admiral William Winter arrived at Smerwick Harbour, replenishing the supplies of Grey, who was camped at Dingle, and landing eight artillery pieces.[3] On 7 November, Grey laid siege to the Smerwick garrison. The invading forces were geographically isolated on the tip of the narrow Dingle Peninsula, cut off by Mount Brandon, one of the highest mountains in Ireland, on one side, and the much larger English force on the other. The English forces began the artillery barrage on Dun an Oir on the morning of the 8 November, which rapidly broke down the improvised defences of the fort.[3]

After a three-day siege, the commander di San Giuseppe surrendered on 10 November 1580. Accounts vary on whether they had been granted quarter. Grey ordered the massacre of the invading forces, sparing only the commanders.

According to Grey’s account, contained in a despatch to Elizabeth I of England dated 11 November 1580, he rejected an approach made by the besieged Spanish and Italian forces to agree terms of a conditional surrender in which they would cede the fort and leave. Grey claimed that he insisted that they surrender without preconditions and put themselves at his mercy, and that he subsequently rejected a request for a ceasefire. An agreement (according to Grey) was finally made for an unconditional surrender the next morning, with hostages being taken by English forces to ensure compliance.[4] The following morning, an English force entered the fort to secure and guard armaments and supplies. Grey’s account in his despatch says “Then put I in certain bands, who straight fell to execution. There were six hundred slain.” Grey’s forces spared those of higher rank: “Those that I gave life unto, I have bestowed upon the captains and gentlemen that hath well deserved…”[4]

Nineteenth-century historian Margaret Cusack notes that there is a degree of controversy about Grey’s version of events to Elizabeth, and identifies three other contemporary accounts, by O’Daly, O’Sullivan Beare and Russell, which contradict it. According to these versions Grey promised the garrison their lives in return for their surrender, a promise which he broke, remembered in the term “Grey’s faith”.

The few that were spared suffered a worse fate. They were offered life if they would renounce their Catholic faith; on refusal their arms and legs were broken in three places by an ironsmith. They were left in agony for a day and night and then hanged.[5]

According to the English writer John Hooker in his Supply to the Irish Chronicle (an addition to Holinshed’s Chronicles) written in 1587, the bands ordered to carry out the executions were led by Captain Raleigh (later Sir Walter Raleigh) and Captain Mackworth.[6][7]

Richard Bingham, future commander of Connacht, was present and described events in a letter to the Earl of Leicester, although he claimed the massacre was perpetrated by sailors.[8] The poet Edmund Spenser, then secretary to the Lord Deputy, is also thought to have been present.[4]

According to the folklore of the area, the execution of the captives took two days, with many of the captives being beheaded in a field known locally in Irish as Gort a Ghearradh (the Field of the Cutting); their bodies later being thrown into the sea. The veracity of these accounts was long disputed, until a local field known as Gort na gCeann (the Field of the Heads)[9] was investigated by 21st-century archaeologists and found to be full of 16th-century skulls.

In Raleigh’s trial

Three decades later, when Raleigh had fallen from favour, his involvement with this massacre was brought against him as a criminal charge in one of his trials. Raleigh argued that he was “obliged to obey the commands of his superior officer” but he was unable to exonerate himself.[1] He was executed on 29 October 1618, chiefly for his involvement in the Main Plot.

Monument

A monument to commemorate the victims of the massacre has now been erected at Smerwick (see illustration).

References

  1. The Scenery and Antiquities of Ireland. Chapter IV. (1841)
  2. Tony Pollard, Iain Banks. Scorched Earth: Studies in the Archaeology of Conflict. BRILL, 2007. p.222
  3. Falls, Cyril (1997) [1950]. “Chapter X The Desmond Rebellion: Last Phase”. Elizabeth’s Irish Wars. Syracuse University Press. pp. 142–144. ISBN 0-8156-0435-1.
  4. Church, R. W. (2010) [1879]. Spenser. pp. 41–44. ISBN 978-1-4068-5574-6.
  5. Cusack, MF, The History of the Kingdom of Kerry, 1871 p.187-9 ISBN 094-613-012-4 |
  6. Saint-John, James Augustus. “Perpetrates the Massacre of Del Oro”. Life of Sir Walter Raleigh: 1552 – 1618 : in two volumes, Volume 1. pp. 52–77.
  7. Nicholls, Mark; Williams, Penry. “The Devon Man”. Sir Walter Raleigh: In Life and Legend. p. 15. ISBN 978-1-4411-1209-5.
  8. Wright, Thomas (ed.). Queen Elizabeth and her times. pp. 120–122.
  9. David Lister (13 April 2004). “Massacre victims from Raleigh’s time return to haunt Irish shore”. The Times. UK. Retrieved 18 July 2011.
Edmund Spenser
Edmund Spenser oil painting.JPG
Born 1552/1553
London, England
Died 13 January 1599 (aged 46–47)[1]
London, England
Resting place Westminster Abbey
Occupation Poet
Language English
Alma mater Pembroke College, Cambridge
Period 1569–1599
Notable works The Faerie Queene

Signature

Edmund Spenser (/ˈspɛnsər/; 1552/1553 – 13 January 1599) was an English poet best known for The Faerie Queene, an epic poem and fantastical allegory celebrating the Tudor dynasty and Elizabeth I. He is recognized as one of the premier craftsmen of nascent Modern English verse, and is often considered one of the greatest poets in the English language.

Life

Edmund Spenser was born in East Smithfield, London, around the year 1552, though there is some ambiguity as to the exact date of his birth. As a young boy, he was educated in London at the Merchant Taylors’ School and matriculated as a sizar at Pembroke College, Cambridge.[2][3] While at Cambridge he became a friend of Gabriel Harvey and later consulted him, despite their differing views on poetry. In 1578, he became for a short time secretary to John Young, Bishop of Rochester.[4] In 1579, he published The Shepheardes Calender and around the same time married his first wife, Machabyas Childe.[5] They had two children, Sylvanus (d.1638) and Katherine.[6]

In July 1580, Spenser went to Ireland in service of the newly appointed Lord Deputy, Arthur Grey, 14th Baron Grey de Wilton. Spenser served under Lord Gray with Walter Raleigh at the Siege of Smerwick massacre.[7] When Lord Grey was recalled to England, Spenser stayed on in Ireland, having acquired other official posts and lands in the Munster Plantation. Raleigh acquired other nearby Munster estates confiscated in the Second Desmond Rebellion. Some time between 1587 and 1589, Spenser acquired his main estate at Kilcolman, near Doneraile in North Cork.[8] He later bought a second holding to the south, at Rennie, on a rock overlooking the river Blackwater in North Cork. Its ruins are still visible today. A short distance away grew a tree, locally known as “Spenser’s Oak” until it was destroyed in a lightning strike in the 1960s. Local legend has it that he penned some of The Faerie Queene under this tree.[9]

In 1590, Spenser brought out the first three books of his most famous work, The Faerie Queene, having travelled to London to publish and promote the work, with the likely assistance of Raleigh. He was successful enough to obtain a life pension of £50 a year from the Queen. He probably hoped to secure a place at court through his poetry, but his next significant publication boldly antagonised the queen’s principal secretary, Lord Burghley (William Cecil), through its inclusion of the satirical Mother Hubberd’s Tale.[10] He returned to Ireland.

By 1594, Spenser’s first wife had died, and in that year he married Elizabeth Boyle, to whom he addressed the sonnet sequence Amoretti. The marriage itself was celebrated in Epithalamion.[11] They had a son named Peregrine.[6]

In 1596, Spenser wrote a prose pamphlet titled A View of the Present State of Ireland. This piece, in the form of a dialogue, circulated in manuscript, remaining unpublished until the mid-seventeenth century. It is probable that it was kept out of print during the author’s lifetime because of its inflammatory content. The pamphlet argued that Ireland would never be totally ‘pacified’ by the English until its indigenous language and customs had been destroyed, if necessary by violence.[12]

In 1598, during the Nine Years War, Spenser was driven from his home by the native Irish forces of Aodh Ó Néill. His castle at Kilcolman was burned, and Ben Jonson, who may have had private information, asserted that one of his infant children died in the blaze.[13]

Title page, Fowre Hymnes, by Edmund Spenser, published by William Ponsonby, London, 1596

In the year after being driven from his home, 1599, Spenser travelled to London, where he died at the age of forty-six – “for want of bread”, according to Ben Jonson, which is ironic considering Spenser’s approving writing on the scorched-earth policy that caused famine in Ireland.[14] His coffin was carried to his grave in Poets’ Corner in Westminster Abbey by other poets, who threw many pens and pieces of poetry into his grave with many tears. His second wife survived him and remarried twice. His sister Sarah, who had accompanied him to Ireland, married into the Travers family, and her descendants were prominent landowners in Cork for centuries.

Rhyme and reason

Thomas Fuller, in Worthies of England, included a story where the Queen told her treasurer, William Cecil, to pay Spenser one hundred pounds for his poetry. The treasurer, however, objected that the sum was too much. She said, “Then give him what is reason”. Without receiving his payment in due time, Spenser gave the Queen this quatrain on one of her progresses:

I was promis’d on a time,
To have a reason for my rhyme:
From that time unto this season,
I receiv’d nor rhyme nor reason.

She immediately ordered the treasurer pay Spenser the original £100.

This story seems to have attached itself to Spenser from Thomas Churchyard, who apparently had difficulty in getting payment of his pension, the only other pension Elizabeth awarded to a poet. Spenser seems to have had no difficulty in receiving payment when it was due as the pension was being collected for him by his publisher, Ponsonby.[15]

The Shepherd’s Calendar

Title Page of a 1617 Edition of The Shepherd’s Calendar printed by Matthew Lownes, often bound with the complete works printed in 1611 or 1617.

The Shepherd’s Calendar is Edmund Spenser’s first major work, which appeared in 1579. It emulates Virgil‘s Eclogues of the first century BCE and the Eclogues of Mantuan by Baptista Mantuanus, a late medieval, early renaissance poet. An eclogue is a short pastoral poem that is in the form of a dialogue or soliloquy. Although all the months together form an entire year, each month stands alone as a separate poem. Editions of the late 16th and early 17th centuries include woodcuts for each month/poem, and thereby have a slight similarity to an emblem book which combines a number of self-contained pictures and texts, usually a short vignette, saying, or allegory with an accompanying illustration.

The Faerie Queene

The epic poem The Faerie Queene frontispiece, printed by William Ponsonby in 1590.

Spenser’s masterpiece is the epic poem The Faerie Queene. The first three books of The Faerie Queene were published in 1590, and a second set of three books were published in 1596. Spenser originally indicated that he intended the poem to consist of twelve books, so the version of the poem we have today is incomplete. Despite this, it remains one of the longest poems in the English language.[16] It is an allegorical work, and can be read (as Spenser presumably intended) on several levels of allegory, including as praise of Queen Elizabeth I. In a completely allegorical context, the poem follows several knights in an examination of several virtues. In Spenser’s “A Letter of the Authors,” he states that the entire epic poem is “cloudily enwrapped in allegorical devises,” and that the aim behind The Faerie Queene was to “fashion a gentleman or noble person in virtuous and gentle discipline.”

Shorter poems

Spenser published numerous relatively short poems in the last decade of the sixteenth century, almost all of which consider love or sorrow. In 1591, he published Complaints, a collection of poems that express complaints in mournful or mocking tones. Four years later, in 1595, Spenser published Amoretti and Epithalamion. This volume contains eighty-nine sonnets commemorating his courtship of Elizabeth Boyle. In “Amoretti,” Spenser uses subtle humour and parody while praising his beloved, reworking Petrarchism in his treatment of longing for a woman. “Epithalamion,” similar to “Amoretti,” deals in part with the unease in the development of a romantic and sexual relationship. It was written for his wedding to his young bride, Elizabeth Boyle. The poem consists of 365 long lines, corresponding to the days of the year; 68 short lines, claimed to represent the sum of the 52 weeks, 12 months, and 4 seasons of the annual cycle; and 24 stanzas, corresponding to the diurnal and sidereal hours. Some have speculated that the attention to disquiet in general reflects Spenser’s personal anxieties at the time, as he was unable to complete his most significant work, The Faerie Queene. In the following year Spenser released Prothalamion, a wedding song written for the daughters of a duke, allegedly in hopes to gain favour in the court.[17]

The Spenserian stanza and sonnet

Spenser used a distinctive verse form, called the Spenserian stanza, in several works, including The Faerie Queene. The stanza’s main meter is iambic pentameter with a final line in iambic hexameter (having six feet or stresses, known as an Alexandrine), and the rhyme scheme is ababbcbcc. He also used his own rhyme scheme for the sonnet. In a Spenserian sonnet, the last line of every stanza is linked with the first line of the next one, yielding the rhyme scheme ababbcbccdcdee.

Influences

Though Spenser was well read in classical literature, scholars have noted that his poetry does not rehash tradition, but rather is distinctly his. This individuality may have resulted, to some extent, from a lack of comprehension of the classics. Spenser strove to emulate such ancient Roman poets as Virgil and Ovid, whom he studied during his schooling, but many of his best-known works are notably divergent from those of his predecessors.[18] The language of his poetry is purposely archaic, reminiscent of earlier works such as The Canterbury Tales of Geoffrey Chaucer and Il Canzoniere of Francesco Petrarca, whom Spenser greatly admired.

Spenser was called a Poets’ Poet and was admired by John Milton, William Blake, William Wordsworth, John Keats, Lord Byron, and Alfred Lord Tennyson, among others. Walter Raleigh wrote a dedicatory poem to The Faerie Queene in 1590, in which he claims to admire and value Spenser’s work more so than any other in the English language. John Milton in his Areopagitica mentions “our sage and serious poet Spenser, whom I dare be known to think a better teacher than Scotus or Aquinas“.[19] In the eighteenth century, Alexander Pope compared Spenser to “a mistress, whose faults we see, but love her with them all.”[20]

A View of the Present State of Ireland

In his work A Veue of the present state of Irelande (1596), Spenser discussed future plans to subjugate Ireland, the most recent rising, led by Hugh O’Neill, having demonstrated the futility of previous efforts. The work is partly a defence of Lord Arthur Grey de Wilton, who was appointed Lord Deputy of Ireland in 1580, and who greatly influenced Spenser’s thinking on Ireland.

The goal of this piece was to show that Ireland was in great need of reform. Spenser believed that “Ireland is a diseased portion of the State, it must first be cured and reformed, before it could be in a position to appreciate the good sound laws and blessings of the nation”.[21] In A View of the Present State of Ireland, Spenser categorises the “evils” of the Irish people into three prominent categories: laws, customs, and religion. These three elements work together in creating the disruptive and degraded people. One example given in the work is the native law system called “Brehon Law” which trumps the established law given by the English monarchy. This system has its own court and way of dealing with infractions. It has been passed down through the generations and Spenser views this system as a native backward custom which must be destroyed. (Brehon Law methods of dealing with murder by imposing an éraic, or fine, on the murderer’s whole family particularly horrified the English, in whose Protestant view a murderer should die for his act.)

Spenser wished devoutly that the Irish language should be eradicated, writing that if children learn Irish before English, “Soe that the speach being Irish, the hart must needes be Irishe; for out of the aboundance of the hart, the tonge speaketh”.[22]

He pressed for a scorched earth policy in Ireland, noting that the destruction of crops and animals had been successful in crushing the Second Desmond Rebellion (1579–83), when, despite the rich and bountiful land:

“‘Out of everye corner of the woode and glenns they came creepinge forth upon theire handes, for theire legges could not beare them; they looked Anatomies [of] death, they spake like ghostes, crying out of theire graves; they did eate of the carrions, happye wheare they could find them, yea, and one another soone after, in soe much as the verye carcasses they spared not to scrape out of theire graves; and if they found a plott of water-cresses or shamrockes, theyr they flocked as to a feast… in a shorte space there were none almost left, and a most populous and plentyfull countrye suddenly lefte voyde of man or beast: yett sure in all that warr, there perished not manye by the sworde, but all by the extreamytie of famine … they themselves had wrought'”[22]

List of works

  • Iambicum Trimetrum
  • 1569: Jan van der Noodt’s A theatre for Worldlings, including poems translated into English by Spenser from French sources, published by Henry Bynneman in London[23]
  • 1579: The Shepheardes Calender, published under the pseudonym “Immerito”[24] (entered into the Stationers’ Register in December[23])

1590:

1591:

1592:

  • Axiochus, a translation of a pseudo-Platonic dialogue from the original Ancient Greek; published by Cuthbert Burbie; attributed to “Edw: Spenser”[23] but the attribution is uncertain[25]
  • Daphnaïda. An Elegy upon the death of the noble and vertuous Douglas Howard, Daughter and heire of Henry Lord Howard, Viscount Byndon, and wife of Arthure Gorges Esquier (published in London in January, according to one source;[23] another source gives 1591 as the year[24])

1595:

1596:

Posthumous:

  • 1609: Two Cantos of Mutabilitie published together with a reprint of The Fairie Queene[26]
  • 1611: First folio edition of Spenser’s collected works[26]
  • 1633: A vewe of the present state of Irelande, a prose treatise on the reformation of Ireland,[27] first published in James Ware’s Ancient Irish Chronicles (Spenser’s work was entered into the Stationer’s Register in 1598 and circulated in manuscript but not published until it was included in this work of Ware’s)[26]

Editions

  • Edmund Spenser, Selected Letters and Other Papers. Edited by Christopher Burlinson and Andrew Zurcher (Oxford, OUP, 2009).
  • Edmund Spenser, The Faerie-Queene (Longman-Annotated-English Poets, 2001, 2007) Edited by A. C. Hamilton, Text Edited by Hiroshi Yamashita and Toshiyuki Suzuki.

References

  1. National Archive documents
  2. “Spenser, Edmund (SPNR569E)”. A Cambridge Alumni Database. University of Cambridge.
  3. “The Edmund Spenser Home Page: Biography”. English.cam.ac.uk. Retrieved 10 December 2011.
  4. Hadfield, Andrew. Edmund Spenser: A Life. Oxford University Press. 2012, p110.
  5. Hadfield pp 128 & 140
  6. http://www.westminster-abbey.org/our-history/people/edmund-spenser
  7. Church, R. W. (1879). Spenser. pp. 56–58, 93.
  8. Hadfield, pp200-01
  9. Hadfield, p362
  10. Hadfield, p165
  11. Hadfield, pp296, 301
  12. Hadfield, pp 334–43, 365
  13. Hadfield, p 362
  14. http://spenserians.cath.vt.edu/TextRecord.php?textsid=33213
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  16. Loewenstein, David; Mueller, Janel M (2003), The Cambridge history of early modern English Literature, Cambridge University Press, p. 369, ISBN 0-521-63156-4.
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  18. Burrow, Colin. “Spenser and classical traditions.” The Cambridge Companion to Spenser. Ed. Andrew Hadfield. Cambridge: Cambridge University Press, 2001. 217–236. Print.
  19. Milton, John. Areopagitica.
  20. Elliott, John, ed. The Prince of Poets. New York: New York University Press, 1968. 7–13. Print.
  21. Henley 178
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  23. Web page titled “Edmund Spenser Home Page/Biography”, “Chronology” section (at bottom of Chronology, Web page states: “Source: adapted from Willy Maley, A Spenser Chronology.“), at the website of the University of Cambridge Faculty of English website, retrieved 24 September 2009
  24. Cox, Michael, editor, The Concise Oxford Chronology of English Literature, Oxford University Press, 2004, ISBN 0-19-860634-6
  25. Hadfield, Andrew, The Cambridge Companion to Spenser, “Chronology”, Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-64199-3, p xix, retrieved via Google Books, 24 September 2009
  26. Hadfield, Andrew, The Cambridge Companion to Spenser, “Chronology”, Cambridge University Press, 2001, ISBN 0-521-64199-3, p xx, retrieved via Google Books, 24 September 2009
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Sources

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  • Johnson, William. “The struggle between good and evil in the first book of ‘The Faerie Queene’.” English Studies, Vol. 74,
  • Maley, Willy. “Spenser’s Life.” The Oxford Dictionary of Edmund Spenser. Ed. Richard A. McCabe. 1st Ed. 2010. Print.
  • Rust, Jennifer. “Spenser’s The Faerie Queene.” Saint Louis University, St. Louis. 10 October 2007. No. 6. (December 1993) p. 507–519.

External links

The Edmund Spenser Home Page at the Cambridge University

2000 – It is announced that a 1,000 year old treasure trove has been discovered by a tour guide cleaning up litter from a Co Kilkenny cave.

Located just six and a half miles from Kilkenny city, Dunmore is by far the most historically significant cave on the island of Ireland. With strong links to Celtic mythology; the scene of the mass…

Source: 2000 – It is announced that a 1,000 year old treasure trove has been discovered by a tour guide cleaning up litter from a Co Kilkenny cave.