Das Land der 5.000 Sonnenaufgänge Entdecken Sie neolithische Gräber, prähistorische Stätten und mythische Landschaften.

Genießen Sie den Sonnenaufgang über einer Landschaft, die so alt ist wie die Zeit. Das ist das Land der 5.000 Sonnenaufgänge: die Grafschaften Cavan, Longford, Louth, Meath, Monaghan und Westmeath. Hier trifft Geschichte auf Mythen, und nahezu jedes Dorf, jedes historische Monument und jedes Herrenhaus überrascht mit einer eigenen Legende von kämpfenden Riesen oder exzentrischen Aristokraten.

Where the slain still remember St Patrick, He lit a fire for the people to see, ‘Ere he brought love and kindness to Ireland, And the beautiful county of Meath.

„BEAUTIFUL MEATH“, NELSON

Gehen Sie auf Erkundungsreise und Sie werden traumhafte palladianische Architektur entdecken, Fossilien aus der Zeit der Dinosaurier bestaunen und ein Schloss finden, das den Nachfahren von Attila dem Hunnen gehört. Das ist Irlands historischer Osten! Wandeln Sie durch 5.000 Jahre Geschichte.

<span id="newgrange">Newgrange</span>
Newgrange

In einem friedlichen Teil der Grafschaft Meath befindet sich einer der größten Schätze der Antike: Newgrange. Dieses um 3200 v. Chr. errichtete Ganggrab ist älter als die Pyramiden und ebenso mysteriös. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende gibt es hier ein unglaubliches Spektakel zu bestaunen.

Wow! Wie die Hauptkammer zur Wintersonnenwende von der aufgehenden Sonne erhellt wird, ist einfach überwältigend.

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Im Morgengrauen des 21. Dezember fällt ein Strahl der aufgehenden Sonne durch die kleine Öffnung oberhalb des Eingangs. Langsam bewegt er sich den Gang entlang, bevor er schließlich die gesamte Grabkammer erhellt. Die Erbauer von Newgrange verstanden es wahrhaftig, ihre Verstorbenen zu ehren.

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<span id="cooley-peninsula">Cooley-Halbinsel</span>
Cooley-Halbinsel

In der Mitte der hügeligen Cooley-Halbinsel liegt das mittelalterliche Städtchen Carlingford. Hier finden Sie Spuren der Wikinger und Normannen, ein Schloss, in dem der Legende nach ein Geist ohne Kopf umherspukt, großartige Boutiquen und Restaurants, die leckere Meeresfrüchte fangfrisch aus dem Carlingford Lough auf den Teller zaubern.

Die Legende von Táin Bó Cuailnge aus der irischen Literatur des 12. Jahrhunderts (oft übersetzt als „Der Rinderraub von Cooley“) erzählt die Geschichte von Königin Medbh von Connacht und dem Krieger Cúchulainn.

Dieser Ort steckt voller Mythen und Legenden. Der Legende nach liegt hier der legendäre Riese Fionn MacCumhail begraben – sein Füße ruhen unter dem See, sein Haupt unter Louths höchstem Berg, Slieve Foy. Und vergessen Sie nicht die Leprechauns – die letzten 236 Kobolde der Insel verstecken sich auf Fairy Hill in Carlingford.

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<span id="belvedere-house">Belvedere House</span>
Belvedere House

Wer würde hinter den friedlichen ummauerten Gärten und den zauberhaften Waldwegen von Belvedere House eine der dramatischsten Familiengeschichten der irischen Geschichte vermuten? Dieses große Landhaus im palladianischen Baustil wurde 1774 ursprünglich als Jagdschlösschen für Robert Rochfort errichtet. Allerdings sollte es nicht der friedliche Rückzugsort werden, den er sich vorstellte.

Im Haus können Sie der Geschichte des eifersüchtigen Earls lauschen. Er sperrte seine Frau kurzerhand für mehrere Jahre ein, weil er sie der Untreue verdächtigte.

TRIPADVISOR

Nachdem er seine Frau in seinem früheren Haus eingesperrt hatte, weil er sie einer Liebschaft mit seinem Bruder Arthur verdächtigte, ließ Robert auf dem Anwesen von Belvedere die heute als „Jealous Wall“ bekannte Mauer errichten. Sein Ziel: das größere und eindrucksvollere Haus seines anderen Bruders, George, auf dem angrenzenden Grundstück abzuschirmen.

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Festivals
Festivals

Fakt: Irlands historischer Osten definiert sich über seine Geschichte – 5.000 Jahre davon. Und in dieser historischen Region versteht man es, Feste zu feiern. In allen Grafschaften von Irlands historischem Osten werden bei zahllosen Festivals Kunst, Oper, Comedy, Essen, Musik und vieles mehr zelebriert.

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Irlands historischer Osten: 4-tägige Reiseroute durch das Land der 5.000 Sonnenaufgänge

Wandeln Sie auf den Spuren von Irlands ersten Siedlern und begleiten Sie unsere Vorfahren auf ihrer Reise von den Anfängen bis zur berühmten irischen Gastfreundschaft der Gegenwart.

Ihr Abenteuer beginnt in Kells – namensgebend für das berühmte frühchristliche Manuskript Book of Kells – und führt Sie zu einigen der beeindruckendsten heidnischen und christlichen Stätten Europas. Reisen Sie vom Hill of Tara nach Newgrange und Slane und lauschen Sie dann Geschichten von einem bösen Grafen, einem berühmten Dichter und einem rebellischen Erzbischof. Diese vier Tage führen Sie durch 5000 Jahre Menschheitsgeschichte.

Eine Karte des Landes der 5.000 Sonnenaufgänge im PDF-Format steht hier zum Download bereit.

Diese Reiseroute dient als Orientierungshilfe. Sie können die Route Ihren Vorlieben entsprechend anpassen. Wenn Sie einen Vorschlag für eine weitere Reiseroute haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

Tag 1

Von Kells, Grafschaft Meath, nach Drogheda, Grafschaft Louth: 80 km (1 Stunde und 36 Minuten bei 50km/h)

Von Kells zum Hill of Tara

Unsere Reise beginnt mit berühmten Wundern des historischen Irlands. Kells, heute eine lebendige Stadt, war eine der frühesten Klostersiedlungen der Insel. Um 804 n. Chr. suchten Mönche von der schottischen Insel Iona hier Zuflucht vor den Wikingern – und brachten ein äußerst wertvolles Manuskript mit: Das Book of Kells, das heute im Trinity College in Dublin bestaunt werden kann. In Kells erwarten Sie mehrere gut erhaltene Hochkreuze sowie das Oratorium aus dem 10. Jahrhundert, das als St. Colmcille’s House bekannt ist.

Nach einer kurzen Autofahrt erreichen Sie Trim und die größte anglo-normannische Burg Irlands. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die idyllische Lage am Fuss Boyne tut der düsteren und machtvollen Ausstrahlung der Burg keinerlei Abbruch. Doch auch in der Stadt gibt es viel zu entdecken. Überall finden sich Spuren aus dem Mittelalter, zum Beispiel der gelbe Kirchturm der Ruine von St. Mary’s Abbey und die Newtown Monuments, die aus einer Kathedrale, zwei Klöstern und einer Kirche bestehen.

Nächster Halt: der Hill of Tara – seit etwa 6.000 Jahren Symbol irischer Geschichte und Mythologie. Dieser heilige Ort wurde von der Steinzeit bis ins 12. Jahrhundert genutzt und war einst Sitz der Hochkönige von Irland. Der Ausblick von hier aus ist wunderschön, und bei einer audiovisuellen Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des berühmten Hügels.

Hill of Tara

Eines der berühmtesten Monumente von Tara ist Lia Fáil oder der „Schicksalsstein“ – Irlands antiker Krönungsstein. Es heißt, dieser sei vom mythischen, göttergleichen Volk der Tuatha Dé Danann an diesen Ort gebracht worden. Die Legende besagt, dass der Stein brüllte, wenn er vom rechtmäßigen König von Tara berührt wurde.

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Newgrange

Die steinzeitlichen Baumeister und Astronomen, die das Ganggrab von Newgrange errichteten, bauten wahrlich für die Ewigkeit. Selbst nach 5.000 Jahren dringt noch immer zur Wintersonnenwende ein schmaler Lichtstrahl der aufgehenden Sonne durch ein kleines Loch über der Tür. Er wandert den Gang entlang und hüllt schließlich die innere Grabkammer in einen schaurig-schönen goldenen Schimmer.

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Vom Hill of Tara nach Drogheda

Vom Hill of Tara fahren wir zu einem weiteren Wunder in Irlands historischem Osten. Brú na Bóinne (Palast des Boyne) ist eine der bedeutendsten prähistorischen Landschaften der Welt, UNESCO-Weltkulturerbestätte – und absolutes Pflichtprogramm auf Ihrer Reise. Highlight dieses Ortes sind drei Ganggräber – Knowth, Dowth und Newgrange, allesamt älter als die Pyramiden von Gizeh und mit eindrucksvollen Beispielen für Megalithkunst. Betreten Sie die Anlage über das Brú na Bóinne Besucherzentrum. Von hier aus bringt Sie ein Shuttlebus direkt zu den Gräbern.

Vom Besucherzentrum ist es dann auf der N2 nicht weit bis nach Slane. Fahren Sie weiter gen Norden durch das Dorf zum Hill of Slane und den Kloster- und Burgruinen, die auf einem heidnischen Schrein errichtet wurden. Hier lebten ab 1170 die Lords of Slane, bevor sie später ins Slane Castle am Flussufer umzogen. Übernachten Sie in Drogheda, Grafschaft Louth, und bereiten Sie sich auf einen neuen Tag voller Abenteuer vor.

TAG 2

Von Drogheda, Grafschaft Louth, nach Carlingford, Grafschaft Louth: 74 km (1 Stunde und 28 Minuten bei 50 km/h)

Von Drogheda nach Monasterboice

Fahren Sie nicht gleich wieder ab aus Drogheda. Machen Sie stattdessen einen Spaziergang zum St. Lawrence’s Gate aus dem 13. Jahrhundert und zur St. Peter’s Church. Hier erwartet Sie ein schauriges Vergnügen: der Kopf des Heiligen Oliver Plunkett, der in einem Schaukasten aufbewahrt wird. Er war Erzbischof von Armagh, bis er 1681 in einem unfairen Schauprozess zu einem grausamen Tode verurteilt wurde – der ihm immerhin die Heiligsprechung einbrachte. Wenn es die Zeit erlaubt, sind auch das Millmount Museum und der Martello Tower einen Besuch wert.

10 km nordwestlich von Drogheda liegt die 1142 gegründete Old Mellifont Abbey. Gehen Sie den Weg vom Torhaus zu dem achteckigen Waschbecken, in dem sich die Mönche vor dem Essen wuschen. Das Besucherzentrum zeigt eine exzellente Ausstellung von mittelalterlicher Steinmetzkunst.

Im Jahr 1142 wurde Monasterboice praktisch über Nacht durch den Bau von Mellifont als Zentrum des Lernens abgelöst. Für 700 Jahre war das Kloster zuvor der spirituelle Mittelpunkt Irlands. Die Anlage beeindruckt mit einem 30 Meter hohen Rundturm, zwei Kirchen sowie verschiedenen Hochkreuzen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Die zwei berühmtesten: Das West Cross – mit ca. sieben Metern das höchste in ganz Irland – und das Cross of Muiredach, das mit wunderschönen Gravuren versehen ist.

Beaulieu House

Nur eine kurze Autofahrt westlich von Drogheda werden Sie auf ein wahrhaft schrulliges Juwel von einem Haus treffen. Beaulieu aus dem 17. Jahrhundert war über Jahrhunderte das Zuhause der Tichbournes (die 11. Generation lebt noch immer dort) – und das erste unbefestigte Herrenhaus, das in Irland errichtet wurde. Das Haus und die Gärten sind im Sommer geöffnet. Wenn Sie vorher anrufen, können Sie diese aber auch in den anderen Jahreszeiten besichtigen.

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Carlingford

Halten Sie in dieser bezaubernden mittelalterlichen Stadt Ausschau nach dem Tholsel (dem Gemeindehaus), der Münzanstalt und Taaffe’s Castle, die allesamt aus dem 15. Jahrhundert stammen. Die dicken Mauern der Bauwerke geben Aufschluss über ihr Alter. Ganze 200 Jahre älter ist jedoch das Dominikanerkonvent. Heute eine Ruine, war das Gebäude in den 1670er-Jahren Gegenstand eines vom Heiligen Oliver Plunkett beigelegten Streits.

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Von Monasterboice nach Carlingford

Unser nächster Halt nach Monasterboice ist die zerklüftete und bergige Cooley-Halbinsel in der Grafschaft Louth. Die aus der uralten irischen Erzählung Táin Bó Cuailnge (Rinderraub von Cooley) bekannte Halbinsel kennt zahllose Mythen und Legenden. Angeblich ist sie sogar die letzte Ruhestätte des irischen Helden Fionn mac Cumhaill (Finn McCool). Wenn Sie sich jetzt die Beine vertreten möchten, können Sie dem Táin Way folgen. Dieser 40 km langen Wanderweg führt Sie um die gesamte Halbinsel herum.

Weiter geht es in die mittelalterliche Stadt Carlingford. Hier erwarten Sie zahlreiche großartige Restaurants, die ideal sind, um den Tag ausklingen zu lassen.

TAG 3

Von Carlingford, Grafschaft Louth, nach Tullynally Castle, Grafschaft Westmeath: 214 km (4 Stunden und 16 Minuten bei 50 km/h)

Von Carlingford nach Drumlane Abbey

Von Carlingford geht es in westlicher Richtung weiter nach Inniskeen, Grafschaft Monaghan. Hier wird im Patrick Kavanagh Resource Centre einer der berühmtesten irischen Dichter des 20. Jahrhunderts gewürdigt. Ein von Mönchen errichteter Rundturm, der vor regelmäßigen Überfällen schützen sollte, und eine anglo-normannische Burg, die auf einem steinzeitlichen Grab erbaut wurde, gehören zu den weiteren Highlights des Ortes.

Apropos Highlight: nächster Halt ist Castle Leslie. Das im schottischen Baroniestil erbaute, exzentrische Schloss ist heute ein wunderschönes Grandhotel. Genießen Sie hier einen traditionellen Nachmittagstee im luxuriösen Salon. Vom Luxus des Hotels führt die Reise zur strengen Enthaltsamkeit der Drumlane Abbey aus dem 6. Jahrhundert in der Nähe des kleinen Dorfes Milltown, Grafschaft Cavan.

Betrachtet man die friedliche Lage von Drumlane Abbey nahe Lough Garfinny, wird schnell klar, weshalb der Heilige Colmcille gerade diesen Ort für eine Abtei auswählte. Leider war der Frieden nicht von Dauer und das Kloster wurde 1261 niedergebrannt. Der Rundturm aber blieb unversehrt und wacht noch immer treu über den Ort.

Castle Leslie

Castle Leslie ist seit 1665 das Zuhause der Leslie-Family, Nachkommen von Attila dem Hunnen. Es ist eines der letzten großen irischen Anwesen, das sich noch immer im Besitz der Gründerfamilie befindet. Der hervorragende Reitstall und das weitläufige Grundstück machen es zum perfekten Ort für eine sportliche Auszeit.

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Cavan Burren Park

Am nördlichen Ende der Grafschaft Cavan befindet sich ein Kalksteinplateau, auf dem Sie Jahrhunderte an Menschheits- und Naturgeschichte erkunden können: der Cavan Burren Park. Kürzlich wurden bei Ausgrabungen Megalithgräber, Menhire und Felskunst aus der Bronzezeit enthüllt – eine wahre Schatztruhe.

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Von Drumlane Abbey nach Tullynally Castle

Das Cavan County Museum in Ballyjamesduff bietet nun eine willkommene Gelegenheit für einen geschichtlichen Überblick. Die interessanten Ausstellungsstücke reichen von vorgeschichtlichen Steinköpfen über mittelalterliche Fruchtbarkeitsfiguren bis zu Artefakten aus der Zeit der Großen Hungersnot. Sogar ein Boot aus dem Mittelalter gibt es zu sehen.

Die Tullynally Castle Gardens bilden dann einen passenden Abschluss für einen wunderbaren Tag. Vor dem Haus befinden sich wunderschöne, terrassenförmig angelegte Rasenflächen und zu den Höhepunkten gehören eine Grotte, eine Waldwanderweg, orientalische Sommerhäuser, Parklandschaften im Stil des 18. Jahrhunderts und ein hübscher See. Auch ein überraschender Anblick erwartet Sie hier: Anstelle eines Rasenmähers hält hier eine Herde Lamas das Gras kurz.

TAG 4

Von Tullynally Castle, Grafschaft Westmeath, nach Belvedere House, Grafschaft Westmeath: 146 km (2 Stunden und 55 Minuten bei 50 km/h)

Von Tullynally Castle nach Athlone Castle

Nach dem prächtigen Tullynally Castle erwartet Sie nun Fore Abbey, die vom Heiligen Féchín im 7. Jahrhundert gegründet wurde. Es war hier allerdings nicht immer so friedlich, wie der Ort heute vermuten lässt: Die Klosteranlage wurde zwischen 771 und 1169 mindestens zwölfmal niedergebrannt. Die kleine St. Féchín’s Church aus dem 8. Jahrhundert steht noch immer. Leider sind einige der 18 Kreuze, die einst einen Pilgerweg markierten, über die Jahrhunderte verschwunden.

St. Féchín’s mag bereits sehr alt erscheinen, doch der Corlea Trackway entführt Sie noch tiefer in die Vergangenheit. Wenn man auf dem 18 Meter langen Abschnitt des 146 v. Chr. errichteten Bohlenwegs steht, fühlt man sich seinen eisenzeitlichen Erbauern seltsam nahe. Es scheint, als könne man ihre Gespräche von damals hören – und ihr Entsetzen zu spüren, als sie den Weg vor ihren Augen versinken sahen, weil sie kein ordentliches Fundament errichtet hatten. Doch genau das war unser Glück: So wurde das Bauwerk vom Moor konserviert.

Weiter geht es zur geschäftigen Stadt Athlone mit ihrer 1210 erbauten Burg. Aufgrund von Umbauten, Renovierungen, Kriegen und Blitzeinschlägen hat sich diese über die Jahrhunderte häufig verändert. Heute befindet sich hier ein Museum, das auch für Kinder ideal ist.

Fore Abbey

Die Ruinen der Benediktinerabtei von Fore mit ihren Kreuzgängen, dem Taubenschlag und der heiligen Quelle sind eine Art architektonisches Geschichtsbuch. Der Torsturz über dem Westportal der Kirche wiegt etwa sieben Tonnen, doch zur Freude der Erbauer wurde er wie auf wundersame Weise durch Gebete in die richtige Position gehoben (angeblich!).

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Belvedere House

Belvedere House wurde ursprünglich als Jagdsitz errichtet. Als der Earl of Belvedere seinen Hauptwohnsitz hierher verlegte, stattete er das Haus mit exquisiten Rokoko-Decken und -Möbel aus und ließ die Gartenanlage umbauen. Schließlich errichtet er hier seine berühmte Eifersuchtsmauer.

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Von Athlone Castle nach Belvedere House

Von Athlone Castle geht es nun weiter zum Hill of Uisneach, dem vorletzten Stopp der Reise. Dies ist Irlands geografischer, mythologischer und heiliger Mittelpunkt. Jeden Mai wurde hier einst das Bealtaine-Feuer entfacht, um die Ankunft des Sommers zu feiern. Der Catstone, ein riesiger Kalksteinklumpen, markiert den Punkt, an dem die vier irischen Provinzen aufeinandertreffen. Archäologen haben hier Zäune, Hügelgräber und eine heilige Quelle entdeckt. Außerdem wurden zwei Straßen gefunden, von denen man annimmt, dass sie Uisneach mit Tara und Rathcroghan, Irlands alten königlichen Stätten, verbunden haben.

Bei der letzten Station Ihrer Reise erwartet Sie dann ein äußerst unangenehmer Mann. Belvedere House wurde von Robert Rochfort, dem grausamen ersten Earl of Belvedere, erbaut. Nicht nur sperrte er seine eigene Frau für 31 Jahre ein und ruinierte einen seiner Brüder, er entzweite sich zudem von seinem anderen Bruder. Der Grund? Dieser hatte auf dem Grundstück nebenan ein schöneres Haus als das seine errichtet. Die Antwort des Grafen? Er baute eine Mauer! Dieser „Sichtschutz“ ist heute unter dem Namen Jealous Wall (Eifersuchtsmauer) bekannt. Auch wenn Belvedere House schön aussehen mag, angeblich bringt es seinen Bewohnern Unglück: Der Legende nach wurde hier kein einziges Kind geboren.

Nützliche Informationen

Grafschaften im Land der 5.000 Sonnenaufgänge: Meath, Louth, Monaghan, Cavan, Longford, Westmeath.

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